Seite 1
Verkehrte Welt
Standard

Verkehrte Welt

Neulich an der Straßenecke: An einem schönen Spätsommertag stehen da zwei Väter ungefähr Ende dreißig. Beide schauen mit Tunnelblick auf ihr jeweiliges Smartphone, lesen und tippen abwechselt, während sie die Welt um sie herum kaum noch wahrnehmen. Was wohl gar nicht so einfach ist, denn einerseits stehen sie so ziemlich jedem im Weg – vor allem aber sind da zwei Jungs, ihre Söhne. Die haben einen Fußball dabei und quengeln, dass sie zum Spielplatz wollen, wobei sie ihren Vätern an den Armen zerren. Die lassen sich jedoch nicht ablenken und bleiben ganz entrückt in ihrer Smartphone-Welt versunken. Das Ganze geht noch eine Ewigkeit so weiter, bis die beiden Väter mit ihren Kindern endlich Richtung Spielplatz weiterziehen. Jetzt weiterlesen →

mehr
mehr
Routinen erledigt der Computer, das Kreative macht der Mensch
Standard

Routinen erledigt der Computer, das Kreative macht der Mensch

Thomas Sattelberger ist ein bekannter deutscher Manager und auf dem IT-Gipfel 2016 hat er etwas in meinen Augen sehr Kluges gesagt: „Die Arbeit der Zukunft wird sehr viel mehr mit Kreativität zu tun haben, mit Individualität, mit originärer Problemlösung. Denn das, was sich ständig wiederholt, die Routinen, das können die Algorithmen der Computer. Das heißt, da wird der Mensch tatsächlich gefragt sein in dem, was originell ist.“ Jetzt weiterlesen →

mehr
Das ist ja wie bei den alten Griechen!
Standard

Das ist ja wie bei den alten Griechen!

Tutorials, Video-Konferenzen und Onlinepräsentationen jeder Art – immer mehr Berufstätige müssen sich dafür rüsten, auch online bei Reden und Vorträgen eine gute Figur anzugeben und bei den Zuhörerinnen und Zuhörern gut anzukommen. Darüber, wie das gehen und worauf man dabei besonders achten soll, klären heute etliche Ratgeber auf. Jetzt weiterlesen →

mehr
Zitat

Es braucht eine neue Souveränität im Umgang mit den eigenen Daten

„Von smarten Geräten gesammelte Daten müssen jedoch nicht zwangsläufig als Problem betrachtet werden. Insgesamt wird sich die Gesellschaft der Herausforderung stellen müssen, eine neue Souveränität von KonsumentInnen und BürgerInnen zu entwickeln. Jede und jeder sollte die Wahl haben, unter fairen Bedingungen selbst zu entscheiden, ob und wenn ja, welche Daten sie wem zu welchem Zweck zur Verfügung stellen. Dabei darf keine Zweiklassengesellschaft entstehen, in der sich nur die Einkommensstärkeren Datenschutz leisten können. Transparenz ist in jedem Fall entscheidend, denn wer würde im analogen Leben einen Fremden mit Notizblock in seine Wohnung lassen, damit dieser jeden Atemzug, jede Handlung, jede Regung notiert?“

Aus: Smarte Worte. Das kritische Lexikon der Digitalisierung, herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung (PDF)

mehr
mehr