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Es braucht eine neue Souveränität im Umgang mit den eigenen Daten

„Von smarten Geräten gesammelte Daten müssen jedoch nicht zwangsläufig als Problem betrachtet werden. Insgesamt wird sich die Gesellschaft der Herausforderung stellen müssen, eine neue Souveränität von KonsumentInnen und BürgerInnen zu entwickeln. Jede und jeder sollte die Wahl haben, unter fairen Bedingungen selbst zu entscheiden, ob und wenn ja, welche Daten sie wem zu welchem Zweck zur Verfügung stellen. Dabei darf keine Zweiklassengesellschaft entstehen, in der sich nur die Einkommensstärkeren Datenschutz leisten können. Transparenz ist in jedem Fall entscheidend, denn wer würde im analogen Leben einen Fremden mit Notizblock in seine Wohnung lassen, damit dieser jeden Atemzug, jede Handlung, jede Regung notiert?“

Aus: Smarte Worte. Das kritische Lexikon der Digitalisierung, herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung (PDF)

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Die dunkle Seite des Netzes
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Die dunkle Seite des Netzes

Das Darknet (wie könnte es bei dem Namen auch anders sein) ist böse, schlecht, ja kriminell. Da gibt es vor allem Waffen und Drogen, so die allgemeine Meinung. Wofür soll es auch sonst gut sein? Für einiges: Das Darknet ist ein Teil des Internets, der über herkömmliche Suchmaschinen nicht zugänglich ist. Richtig angewendet erlaubt es in erster Linie Anonymität. Und die kann sehr wichtig sein, vor allem dann, wenn man in einem Land lebt, in dem die freie Meinungsäußerung zur Gefahr werden kann. Jetzt weiterlesen →

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Datenschutz: Theoretisch wichtig
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Datenschutz: Theoretisch wichtig

Der Schutz unserer Privatsphäre und unserer persönlichen Daten ist uns wichtig. Ein These, die fast alle unterschreiben würden. Das Problem ist nur, kaum jemand ist bereit, selbst etwas dafür zu tun. Dafür gibt es sogar einen wissenschaftlichen Begriff: Privacy Paradox heißt das Dilemma. Das Paradox besteht darin, dass sich zwar alle Sorgen machen um die Sicherheit ihrer Daten, nur wirkt sich diese Sorge nicht oder allenfalls wenig auf das eigene Verhalten im #Neuland aus. Das führt dann zu der Situation, dass sich in Deutschland rund 80 Prozent der Internetnutzer/-innen von einer Ausspähung ihrer Daten bedroht fühlen, während ungefähr genauso viele den Datenschutzerklärungen der großen Onlinekonzerne zustimmen, ohne sie gelesen oder verstanden zu haben … Jetzt weiterlesen →

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Websites für Kinder
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Websites für Kinder: Worauf Eltern in Sachen Datenschutz achten können

Kürzlich las ich einen Beitrag zur der Frage, worauf Betreiber/-innen von Websites für Kinder achten müssen, um das Datenschutzrecht nicht zu verletzen. Aus diesem Beitrag lassen sich gut ein paar Anhaltspunkte für Eltern ableiten, anhand derer sie den Umgang eines Onlineangebots mit den personengebundenen Daten ihrer Kinder beurteilen können. Zu diesem Zweck können sich Eltern folgende Fragen stellen: Jetzt weiterlesen →

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