But? – Beautiful!

Nun ist das neue Jahr schon drei Wochen alt und immer noch trudeln neue Nachrichten mit den guten Vorsätzen ein.

Da gibt es beispielsweise die drei Punkte zum besseren Arbeiten trotz oder wegen Homeoffice von Tim Höttges oder der 10-Punkte-Plan zur Umsetzung von „Working Out Loud in Bildungskontexten“ von Philippe Wampfler, Politik und Wirtschaft wollen gleichermaßen mehr „digitale Bildung von der ersten Klasse“ an – mal ganz zu schweigen, von all den persönlichen Vorhaben, endlich selbst mehr in zeitgemäße Bildung zu investieren. Man wird förmlich überschwemmt und denkt oft genug, was soll nur aus all den guten Ideen werden.

Der Chemiker und Atomwaffen-Gegner Linus Pauling – zweifacher Nobelpreisträger – meinte dazu:

„Die beste Methode, eine gute Idee zu bekommen, ist, viele Ideen zu haben!“.

Das finde ich eine wunderbare Darstellung und erklärt, warum ich in der Zeit des Jahreswechsels auch regelmäßig all die wunderbaren Ideen sammle. Bunten Ballons gleich wabern sie durch Zeit und Raum.

Dann allerdings setzen sich, nicht zuletzt aufgrund des Alltags, die „Abers durch und fluten, kleinen spitzen Pins gleich, den Raum und zerstören die schönen Ideen. Zurück bleibt ein klebriger Teppich aus bunten, zerplatzen Ideen. Bleibt also die Frage, wie man aus all den vielen Ideen die richtigen auswählt und diese vor den bösen „Abers“ schützt?

Bei der Auswahl könnte helfen, dass Ideen dann eine Chance haben, wenn sie uns tatsächlich emotional ergreifen und unsere Kreativität herausfordern. Vernetzt man diese Ideen mit anderen Menschen, erhält man vielleicht genau den Support, der das Konzept „Working out Loud“ erfolgreich machen kann, ob praktiziert oder unbewusst umgesetzt.

Bei der Auswahl könnte helfen, dass Ideen dann eine Chance haben, wenn sie uns tatsächlich emotional ergreifen und unsere Kreativität herausfordern. Vernetzt man diese Ideen mit anderen Menschen, erhält man vielleicht genau den Support, der das Konzept „Working out Loud“ erfolgreich machen kann, ob praktiziert oder unbewusst umgesetzt.

Was die „Abers“ betrifft, bleibt es wohl meine sehr persönliche Aufgabe, diese zu zähmen und an vielen Stellen erst einmal in den Hintergrund zu stellen und ihnen in Ruhe nachzugehen. Das ist nicht gerade einfach, aber …

Drehen wir es doch einfach einmal um und freuen wir uns mehr über die vielen Ideen.
– But Beautiful! –

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