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Facebook und Meinungsbildung

„Facebook ist zweifelsohne zu einem wichtigen Faktor für die Meinungsbildung geworden. Allerdings ist Facebook in aller Regel lediglich eine Zusatzquelle, und nicht die alleinige Informationsquelle für politische Themen. Das bedeutet, der Anteil algorithmisch gesteuerter Informationen bestimmt das Informationsrepertoire (noch) nicht – oder anders ausgedrückt, der Anteil von Nachrichten, die aus personalisierten Quellen bezogen werden, ist überschaubar. Jetzt weiterlesen →

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Nachlassverwalter für das digitale Erbe
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Nachlassverwalter für das digitale Erbe

An dieser Stelle habe ich schon einmal über ein extrem wichtiges, jedoch häufig verdrängtes Thema geschrieben: den digitalen Nachlass. Kaum jemand kümmert sich darum, was im Fall des Falles geschehen soll – und für die Erben kann es überaus schwierig werden, überhaupt Zugang zum digitalen Nachlass zu bekommen. Gleichzeitig wird unser digitales Erbe immer größer, oft auch wertvoller und so gut wie immer ist es überaus privat. Es gibt also reichlich Gründe, sich frühzeitig mit der Problematik zu befassen. Jetzt weiterlesen →

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Sozialraum Internet

„In der Pubertät geht es darum, selbständiger und unabhängiger von den Eltern zu werden und das Internet bietet einen entsprechenden Freiraum. Jugendliche sind auf der Suche nach ihrer eigenen Identität, sie müssen sich ein eigenes Wertesystem aufbauen. Beziehungen zu Gleichaltrigen sind dabei sehr wichtig, denn hier finden Aushandlungen statt. Soziale Netzwerke bieten Jugendlichen einen Raum, der bei den Entwicklungsaufgaben unterstützen kann: Hier kann man sich und seine Meinung darstellen, sich Rückmeldungen von anderen einholen, Werte aushandeln, nach Gleichgesinnten suchen und sich orientieren und Selbstwirksamkeit erfahren.“

Sabine Heimann in Was machen Jugendliche eigentlich den ganzen Tag im Netz?- Aufwachsen im Sozialraum Internet

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What you see is not what you get
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What you see is not what you get

Zu den Hinweisen, die Kinder und Jugendliche für den richtigen Umgang mit sozialen Medien erhalten, gehört auch immer wieder die Warnung davor, dass auch (potenzielle) Arbeitgeber sich ihre Profile angucken können. Und das könnte je nach Art der geposteten Inhalte dann durchaus negative Auswirkungen haben, wenn es zum Beispiel um die Bewerbung für eine Lehrstelle geht. Jetzt weiterlesen →

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Aus den gleichen Gründen

„Teenager nutzen vernetzte Öffentlichkeiten aus den gleichen Gründen, aus denen sie schon immer Öffentlichkeiten gesucht haben: Sie wollen Teil der Welt sein, indem sie Kontakt zu anderen Menschen suchen und ihre Bewegungsfreiheit nutzen. Ähnlich fürchten viele Erwachsene vernetzte Technologien aus den gleichen Gründen, aus denen sie die Teilnahme der Jugend am öffentlichen Leben und ihre Zusammenkünfte in Parks, Einkaufszentren und an deren von Jugendlichen frequentierten Plätzen schon immer misstrauisch beäugt haben.“

Aus: Danah Boyd: Es ist kompliziert. Das Leben der Teenager in sozialen Netzwerken. S. 17

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Erschreckende Ergebnisse einer Studie zum Cybermobbing
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Erschreckende Ergebnisse einer Studie zum Cybermobbing

Soeben ist eine der wenigen internationalen Studien zum Thema Cybermobbing erschienen. Die Ergebnisse sind alarmierend: Sowohl die Täter/-innen als auch die Opfer werden immer jünger – und Behörden, Schulen sowie Eltern sind oft völlig überfordert. Cybermobbing ist damit nicht nur in Deutschland, sondern quasi weltweit ein überaus ernstes Problem geworden. Jetzt weiterlesen →

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