Klassenzimmer
Lehrer/-innen sind besser als Bücher
In der Frankfurter Allgemeinen war kürzlich ein Artikel mit dem symptomatischen Titel „Lehrer sind besser als Computer“ zu lesen. Der Artikel suggeriert, dass er den Digitalpakt kommentiere. Der Digitalpakt des Bundesbildungsministeriums hat das Ziel, die digitale Ausstattung in den deutschen Sch...
Hochschulen sind auch nicht besser
Hochschulen stellen wir uns ja gerne als überaus moderne Orte vor – und die Studierenden als wissbegierig und technikaffin. Das mag auch alles stimmen. Doch bei der Nutzung digitaler Lernformate sieht es an Hochschulen nicht viel anders aus als an allgemeinbildenden Schulen.
Digitalpakt: „Fünf Milliarden sind ein Riesenbrocken“
„Fünf Milliarden sind ein Riesenbrocken“, sagt unsere Bildungsministerin Johanna Wanka. Das stimmt, das ist eine Menge Geld. So viel sollen die deutschen Schulen innerhalb der nächsten fünf Jahre im Rahmen des Digitalpakts bekommen.
Das mBook? Das ist doch auf jeden Fall schonmal ein Anfang!
Jetzt gibt es also das mBook. So ein Multimedia-Digitaldings-Schulbuch. Und ich muss sagen: Sieht doch ganz gut aus. Läuft im Browser und kann also mit allen möglichen Geräten durchgeblättert werden. Nutzt, was das Internet so hergibt. Und man kann quasi auch drinrumkritzeln.
Digitales Lernen als Marketingmaßnahme
Wenn über den Einsatz digitaler Medien an Schulen gesprochen wird, sind damit in der Regel Grund- und Sekundarschulen gemeint. Der Zustand an Berufsschulen wird dagegen weit seltener thematisiert. Um es kurz zu machen: Berufsschulen hinken beim Thema Digitalisierung hinterher.
Das Leben? Keine Ahnung, sorry.
In seinem Beitrag „Eine sinnlose Kompetenz: Online-Quellen beurteilen“ geht der Autor Philippe Wampfler auf ein Problem ein, das mich selbst viel beschäftigt: die teils unsinnige Unterscheidung zwischen analog und digital, Internet und „richtiges Leben“.