Thomas Schmidt Geschrieben von Thomas Schmidt

Die Zukunft beginnt immer jetzt!

14. Juli 2019 1 min Lesezeit

Wie werden wir zukünftig lernen? Diese Frage treibt viele Entrepreneure im Bildungsbereich. Sicher scheint, dass Technologie dabei eine zentrale Rolle spielt. Dies war natürlich auch ein zentrales Thema auf dem EMEA Philanthropies Summit in Athen unter dem Motto „Driving a Future of inclusive Growth“.

Schaut man auf in die nahe Zukunft, also die Generation Z, dann werden wohl immer unter Beachtung von digitalen Entwicklungen und aktuellen Technologien die nachfolgenden Prinzipien wichtig:

  • Lernen sollte ein aktivierender, gestaltender Prozess sein, der das Engagement der jungen Generationen und ihrer Affinität zum Digitalen aufnimmt. Fehler, individuelle Lösungswege und -verfahren sind mehr Chance als Ausdruck von Unfähigkeit und Rebellion.
  • Lernen sollte ein dialogischer Prozess sein, denn die Generation Z möchte verschiedene Wahrheiten verstehen und handelt nicht nach vorgegeben Instruktionen.
  • Diversität und inklusive Lernszenarien sind zu bevorzugen, denn die Generation Z will nicht nur ihren Konsum und ihr Zusammenleben auf der Grundlage von ethischen Prinzipien gestalten, sondern bewertet auch Bildungsprozesse eben mit diesen Kriterien.
  • Kollaboration (ein im Deutschen nicht ganz wertfreier Begriff) sollte im Vordergrund stehen, denn die neuen Technologien haben jungen Menschen ein beispielloses Maß an Vernetzung untereinander gebracht, die sie auch beim Lernen nicht aufgeben möchten.
  • Lernen sollte emotional anregende, offene Szenarien bieten, denn die Generation Z gestaltet trotz aller Individualität ihr Erwachsenwerden ebenso wie ihr „Digitales Ich“ intensiv in unterschiedlichen sozialen Gruppen.
  • Zugleich sollte mit Blick auf die Individualität ein persönlicher Lernraum „aufgespannt“ werden, in dem die Lerner das finden und zusammenstellen, was sie für wichtig erachten. Technologie sollte dabei individuell und ohne starre Vorgaben zur Verfügung stehen.

Wagt man schlussendlich den Blick in das Jahr 2030, dann kann dieser Wandel sowohl Herausforderungen aber auch gleichermaßen attraktive Chancen mit sich bringen. Mit persönlichem Engagement und Mut, sich auch Zukunftsthemen wie künstlicher Intelligenz, sozialer Gerechtigkeit oder Klimawandel zu stellen, kann es gelingen. Denn der erste Schritt zur Nutzung jeder Chance besteht wohl darin, ihr offen gegenüber zu sein.

Fangen wir doch einfach heute gemeinsam damit an, Lernen in unseren Communitys nachhaltig zu verändern.

Mehr dazu in meinem Blog

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Thomas Schmidt

Thomas Schmidt, Medien- und Kompetenzexperte entwickelt seit vielen Jahren mit Helliwood Bildungsinitiativen und -programme im Themenfeld der digitalen Bildung. Er steht regelmäßig in digitalen Klassenzimmern und Lernlaboren.